Gute Nachrichten: Ordnung ist das halbe Leben – Chaos also die andere Hälfte.

Chaos Unordnung Reisetasche Gepäck Auspacken

Letzte Woche habe ich darüber berichtet, wie uns der ewige Kreislauf aus Ordnung und Chaos zu 100% unausweichlich in den Wahnsinn treibt. Doch allen, die sich daraufhin in ihrem mit Kleidern und Krams überfüllten Schlafzimmer in den Schlaf geweint haben, sei gesagt: es gibt Hoffnung! Denn wenn Ordnung sprichwörtlich das halbe Leben ist, dann muss Chaos doch die andere Hälfte sein. Ein gewisses Level an Unordnung, Durcheinander und Planlosigkeit gehört also zu unserem Dasein, wie die Löcher in unseren Socken. Es macht unser Leben irgendwie bunter, luftiger und authentischer.

Tipps und Tricks für organisierteres Chaos in deinem Leben

Dennoch dürfte es durchaus ratsam sein, Chaos und Ordnung annähernd in einem 50:50 Verhältnis (mit Rundungsdifferenzen) zu behalten. Daher hier ein paar einfache Tipps und Tricks einer Laiin mit einem mehr oder minder gesundem Menschenverstand und mehr oder minder gefahrenfrei passierbaren Haushalt:

  1. Kleider abends direkt wegräumen – dein Kleiderschrank ist ja kein Altglascontainer, den du erst mühsam aufsuchen musst und nach 19 Uhr nicht befüllen darfst.
  2. Besorge dir kleine Etuis oder Fächer für mehr Ordnung in Taschen und Schränken. Kleine Portionen Chaos sind schließlich leichter zu verdauen. 
  3. Sport- und Reisetaschen direkt ausräumen, Waschmaschine anstellen und erst dann auf die Couch – die Urlaubslaune wird doch viel nachhaltiger verdorben, wenn man nach einer Woche seine salzverkrusteten Badehosen mit einem Teppichklopfer ausschlagen muss.
  4. Schuhe, die du in dieser Jahreszeit nicht trägst, geputzt verstauen. Deine Winterstiefel brauchst du im August nicht, es sei denn, du lebst in Hamburg.
  5. Auf elektronische Rechnungen umstellen (geht meist in den Kontoeinstellungen der Anbieter) – für weniger Aktenstapel und weniger Papiermüll, den man wiederum entsorgen muss.
  6. Jeden Abend den Büroschreibtisch aufräumen, Kaffeetassen wegräumen, Papiere abheften oder entsorgen. Die Krümel vom Frühstücksbrötchen ebenfalls archivieren.

Und ansonsten rate ich: entspanne dich. Unordnung entsteht vor allem im Kopf. Was wir als Chaos definieren, nimmt ein anderer vielleicht gar nicht so wahr. Und wenn doch, verwende oben genannte Etuis und Fächer, um diese Freunde ebenfalls fein säuberlich zu archivieren.

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