Diese 5 Erkenntnisse von Marie Kondo haben mein Leben verändert

In wenigen Schritten zum aufgeräumten Zuhause – hört sich zu gut an, um wahr zu sein?

Nee, absolut nicht! Wer sich an die Aufräummethode von Marie Kondo hält, der hat bald seine Ordnung fest im Griff!

Macht es dich glücklich?

Du kommst nach einem langen Arbeitsalltag nach Hause und das letzte womit du deine wertvollen Stunden Freizeit verbringen möchtest ist Aufräumen, oder?

„Ordnung ist eine Frage der Einstellung“ und man sollte nur noch Dinge in seinem Haus oder Wohnung haben, an denen du wirklich Freude hast und zum Leben benötigst. Das sagt die Äufräum-Königin mit supernatürlichen Aufräumkräften Marie Kondo, die schon bereits einige Bestseller zu diesem Thema geschrieben hat.

Marie Kondo – Genau die richtige Lektüre für mich!

Auf dem Weg in ein ordentlicheres Leben begann meine meine Recherche, neben all den Youtube Videos & Zusammenfassungen (siehe auch hier), auch bei dem Ordnungs-Bestseller „Magic Cleaning“ von Marie Kondo (zum Buch).

Durch meine Recherche in diversen Foren & Facebook Gruppen kam immer wieder der Name Marie Kondo auf, so dass ich unausweichlich auf dieses, voll von Ordnungstipps gespickte Buch, gesteuert bin.

Nach dem förmlichen Verschlingen der ersten Hälfte vom Buch, 5 vollen Seiten nützlicher Notizen, hier einmal meine wichtigsten 5 Erkenntnisse, die mein Ordnungs-Leben so ziemlich verändert hat!

1. Radikal Ausmisten:

Es ist extrem wichtig, nicht nur im Haushalt sondern auch für uns persönlich, dass wir uns von Dingen trennen, die wir nicht benötigen.

Bei vielen klappt das „Ordnung halten“ nur für eine bestimmte Zeit und dann sieht es wieder so aus wie vorher. Man sagt dazu auch den „JoJo Effekt“ beim Saubermachen :).

Ich spreche hier aus persönlicher Erfahrung, da mein ganzes Leben ein „JoJo Effekt“ bisher gewesen ist. Es ist einfach NIE wirklich lange sauber und ordentlich geblieben und es hat mich einfach nur GENERVT.

Na ja, zurück zum Thema: Wieso radikales Ausmisten so wichtig ist…

Nun, der Effekt der dadurch entsteht, ist viel wahrnehmbarer als wenn wir Stück für Stück aufräumen und keine wirkliche Veränderungen im Raum wahrnehmen.

Ich vergleiche das immer mit dem folgenden Gefühl: Du feierst deine Geburtstagsfeier und hast eine Menge an Leute dazu eingeladen. Am Ende der Party stehen überall Gläser und Teller herum, alles ist dreckig und versifft.

Wie befriedigend ist das Gefühl bitte, mit nur wenigen Handgriffen, einfach „klar Schiff“ zu machen? Das Chaos ist zwar noch nicht vollständig beseitigt, aber es reicht schon mal, um den „Urzustand“ wiederherzustellen“.

Dieser Effekt passiert auch beim „radikal Ausmisten“. Du räumst einmal tüchtig auf und profitierst von der tiefgehenden Veränderung, die z.B. dein Kleiderschrank dann durchgemacht hat.

2. Deine Vision

Ja, auch beim Aufräumen gibt es eine Vision! 🙂 Die hilft dir nämlich dabei, die Sachen auszusortieren, bei denen du dir nicht ganz sicher bist! Deswegen ist es umso wichtiger sich damit auseinander zu setzen.

Brauchst du nicht? Willst du nicht?

Nun, dann sehe ich auch keinen Grund, warum du hier weiterlesen solltest, denn dann bist du nur aus Neugier hier. 🙂

Seien wir mal ehrlich, das Thema war auch für mich nie wichtig und eher lästig, aber ich habe es zu MEINEM Thema gemacht, weil ich es selbst einfach Leid war, unordentlich und unstrukturiert zu leben. Das einzige Zimmer, was bei uns „nicht vorzeigbar“ war, war mein Arbeitszimmer!

Hier der Beweis:

Am Anfang hat es mich nicht gestört…jetzt aber schon, denn (Achtung, hier meine Vision!)

„Ich will in einem ordentlichen, sowie strukturierten Umfeld leben, wo ich mich NIEMALS wieder darüber ärgern muss, dass ich nichts wiederfinde oder wo mein Arbeitsplatz nicht mehr „vorzeige-würdig“ ist.

Ich hoffe das wird dadurch klar? 🙂 Dieser Glaubenssatz hilft mir dabei mich aktiv darum zu bemühen, dass dies tatsächlich eintrifft. Denn ich werde ja immer wieder dran erinnert, indem ich nach ein paar Stunden wieder auf den Schreibtisch gucke :).

3. Macht es dich glücklich?

Für Marie Kondo ist es ungeheuer wichtig darauf zu achten, dass die Dinge, die sich bei uns zu Hause befinden, uns positive Emotionen geben. Denn wer in einem Umfeld voll von positiven Dingen lebt, der wird langfristig glücklich!

Dafür nimmt man jeden Gegenstand in seine Hand (dazu folgt aber noch mal ein weiterer Blog) den man aussortieren will, überprüft die „Glücks-„Signale / Emotionen und entscheidet DANN was man damit zu tun hat: Behalten oder wegschmeißen?

Mein Erfahrung damit:

Vielleicht kennst du das: Du entscheidest dich beim Kauf z.B. vom Handy für die günstigere Variante, weil dir das aktuellste Modell dann doch etwas zu teuer ist. Du weißt aber, dass du innerlich viel lieber das aktuellere Modell haben willst, denn das hat besondere Vorteile. Trotzdem entscheidest du dich für das günstigere, weil du auf deinen Kopf hörst.

Auf dem Weg zur Arbeit oder im Freundeskreis nimmst du nun INTENSIVER wahr, wer das Handy hat und ärgerst dich IMMER wieder, wenn du damit jemanden siehst. Du fängst langsam an das günstigere Modell zu hassen…es geht dann soweit, dass du Ebay-Kleinanzeigen.de öffnest und dein Handy als „fast neu“ oder „fast unbenutzt“ einstellst und verkaufst es mit einem dicken Verlust, nur um dir dann doch das neuere Modell zu holen.

Wenn es dir mal so ergangen ist: WELCOME TO MY LIFE!

So geht es mir ständig, bis ich jetzt bei Kaufentscheidungen IMMER auf mein Glücksgefühl höre.

Ähnlich natürlich auch mit Dingen, die ich wegschmeiße: Kleidung, alte Notizen, Bücher…was auch immer! Alles was mich nicht glücklich macht, kann jetzt weg.

Denn, wenn ich jetzt auf mein Handy gucke (das passiert circa 2000x am Tag), bin ich glücklich dann doch das teurere genommen zu haben – trotz Umweg :)….(bis Apple das nächste Iphone rausbringt 😱😱😱😱)

4. Einmal und täglich

Das kann man auch falsch verstehen, deswegen hier die Erklärung:

Marie Kondo sagt, dass nachhaltige Ordnung dadurch entsteht, dass man einmal das „Aufräumfest“ feiert und „täglich“ den Zustand wiederherstellen soll, wie man ihn definiert hat.

Das Aufräumfest: Es ist kurz zusammengefasst so zu sehen:

  • 1.) Radikal Ausmisten
  • 2.) Wegschmeißen
  • 3.) Platz definieren
  • 4,) täglich die Dinge wieder an den Platz zurückstellen

Für mich ist dies die größte Erleuchtung. Denn ich habe mir nie wirklich tiefgründige Gedanken darüber gemacht, wo was zu stehen hat oder besser gesagt „wo etwas zu wohnen hat“. Dabei ist es ja ganz einfach, wie in der Echten Welt: Menschen müssen ja auch immer wieder jeden Tag zu Ihrer Wohnung / zu ihrer Adresse zurück und abends ist die Welt ganz „aufgeräumt“.

So geschieht das auch innerhalb der Wohnung / des Hauses. Jeder Gegenstand muss eine feste Adresse besitzen, wohin der Gegenstand wieder zurück gebracht wird.

Zusammengefasst bedeutet das: Du sorgst EINMAL dafür, dass es ordentlich wird, schnappst dir deinen Kleiderschrank, sortierst durch und co. Danach definierst du eine klare Adresse wo jedes Teil zu „wohnen“ hat und sorgst täglich dafür, dass die Dinge wieder dahin zurück kommen.

ES IST KEIN ZWEITWOHNSITZ ERLAUBT!!

5. Kategorien

Kategorien helfen dir eine sinnvolle Unterteilung in deinem Haushalt sicherzustellen. Es ist ganz wichtig, dass du nicht pro Raum aufräumst, sondern pro Kategorie.

Dabei fängst du an z.B. deine Kleidung aus jedem erdenklichen Versteck in deinem Zuhause zusammenzuholen und dafür wirklich nur EINEN Platz zu definieren.

Prinzipiell solltest du nach folgender Grundregel kategorisieren:

  1. Kleidung
  2. Bücher
  3. Papiere
  4. Kleinkrams
  5. Erinnerungsstücke

Warum diese Reihenfolge? Wir starten erstmal so „unemotional“ wie möglich und gehen dann zu den Erinnerungsstücken über, wovon man sich natürlich nicht so leicht trennen kann. Marie Kondo beschreibt es als geringsten „Seltenheitswert“ und deswegen besonders einfach für den Anfang deines Aufräumprozess.

Was zu beachten ist: diese Kategorisierung ist PRO BEWOHNER in deinem Haushalt zu sehen. Soll heißen: Kleidung wird selbstverständlich nicht an EINER Stelle im gesamten Haushalt zusammengeführt, sondern pro Kopf :).

Single Haushalte haben es da etwas einfacher.

Wenn du in der Familie wohnst, ist es umso wichtiger, dass jeder seinen eigenen Bereich hat. Denn jeder Mensch hat gerne sein eigenes Reich und liebt das Gefühl darüber Herr zu sein (Stichwort: Verantwortungsbewusstsein). Dies erzeugt dann natürlich auch ein stärkeres Verlangen danach die Dinge sauber zu halten.

Kleiner Geheimtipp: Aufräummuffel haben laut Marie Kondo niemals selbst aufgeräumt UND hatten niemals einen Bereich für den sie selbst verantwortlich waren. Deswegen haben sie es auch nie wirklich gelernt ordentlich zu sein, weil ihnen einfach das Verantwortungsbewusstsein fehlt. 

Wenn du mehr über die einzelnen Unterkategorien lernen willst, dann lade dir doch einfach die folgende Checkliste runter, die ich extra dafür erstellt habe: Gratis KonMari Checkliste

Also wenn du startklar bist und nicht weißt wo du anfangen sollst aufzuräumen, nimm dir als erstes die Kleidung vor. Ist dies erst einmal erledigt, gehst du über zu Büchern, schaust was dich davon glücklich macht, was du schon gelesen hast, was du z.B, noch nie gelesen hast (und auch wahrscheinlich nicht vorhast zu lesen, sonst hättest du es schon längst gelesen) und sortierst aus.

Ich habe ebenso als erstes mit Kleidung angefangen. Es macht wirklich Sinn sich intensiv mit der Kleidung zu beschäftigen und dafür auch Zeit zu reservieren. Handy aus UND Musik aus! Das lenkt nur ab!

Beim Ausmisten werden dir Dinge begegnen, die du so im Alltag gar nicht siehst. Du fängst an ganz anders über deine Kleidung nachzudenken: boa, wie kann das sein, dass ich den immer noch habe?! Oder: Mist, das habe ich vermisst!

-> Hinweis: Schau dir hier auch meinen Blogartikel „die praktische Kleiderschrank-Aufräum-Hilfe“ an.

  • Insgesamt solltest du nach dem Ausmisten nur noch ca. 1/3 bzw. 1/4 deiner anfänglichen Menge vorhanden haben.
  • Du solltest definieren, was du behalten, wegwerfen oder spenden kannst.
  • Nutze dafür Plastiksäcke, um zu .

Denk immer daran, dass du jedes Kleidungsstück anfassen solltest und dann auf deine Signale hörst: Macht mich das glücklich? Habe ich irgendwelche positiven Gefühle mit dem Kleidungsstück?

Dann wünsche ich dir mal ein tolles und produktives Aufräumfest 🙂

Happy Organizing und cool, dass du bis hierhin durchgehalten hast!

Liebe Grüße

Khang

Eine Idee zu “Diese 5 Erkenntnisse von Marie Kondo haben mein Leben verändert

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